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Am 07.10.2010 fand ein Gespräch mit dem Bürgermeister der Stadt Northeim Harald Kühle bezüglich der Kinder- und Jugendpolitischen Situation in Northeim statt. Das Protokoll und das Anschreiben an Bürgermeister Kühle findet ihr hier.

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Northeimer Sparpolitik - ein Vorgang, der "Schule macht"?

Musterbeispiel: Die Stadt Northeim hat sich freiwillig durch Vertrag mit dem Landkreis Northeim verpflichtet, die Aufgaben des Jugendhilfeträgers im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit zu übernehmen.

Aber: Schon in den zurückliegenden Jahren war das nicht immer einfach; die Stadt Northeim sah 1. immer wieder mal Probleme, aufgrund ihrer chronisch klammen Kasse die Förderung der Freizeiten, Bildungsmaßnahmen etc. zahlen oder Kinder und Jugendlichen aus einkommensarmen Haushalten unterstützen zu können, 2. zögerte sie - nach Wahrnehmung der Träger der KInder- und Jugendarbeit - Zahlungen heraus und 3. es mußte Gespräche dazu geben - aber die Stadt zahlte.
2010 sollte das anders aussehen; dazu die folgenden Dokumente:
-Brief des Bürgermeister, die Förderung der Kinder- und Jugendarbeit einzustellen
- Brief des Kreisjugendrings an den Bürgermeister
- Pressemitteilung des Kreisjugendrings vom 17. Sept. 2010
- Zitat aus den Northeimer Neuesten Nachrichten vom 18. Sept. 2010
- Zitat aus den Northeimer Neuesten Nachrichten vom 20. Sept. 2010
- Zitat aus den Northeimer Neuesten Nachrichten vom 21. Sept. 2010
- Pressemitteilung der Stadt Northeim vom 21. Sept. 2010
- Zitat aus den Northeimer Neuesten Nachrichten vom 22. Sept. 2010
Pressemitteilung des Kreisjugendrings
- zum Vorgang auch der Link zur Website der Evangelischen Jugend
Lerne: Aufpassen, Sparpolitik muss aktiv bekämpft werden!


Herr Kühle, Bürgermeister der Stadt Northeim, hat angekündigt: es gibt kein Geld mehr für die Kinder- und Jugendarbeit - und damit basta! Northeim sei pleite. Ohne kommunale Mittel aber sind es Vereine und Verbände, die für die Kinder und Jugendlichen der Kreisstadt zum Beispiel Freizeiten gestalten, Jugendleiter/innen-Seminare durchführen und sozial-benachteiligte junge Menschen fördern, selbst bald pleite. Der Kreisjugendring fordert die Rücknahme dieser wenig weitsichtigen Entscheidung (dazu der Brief an den Bürgermeister). Die Evangelische Jugend/EJ  hat bereits erfolgreich eine Demo gegen das schräge Sparpaket organisiert und EJ und Kreisjugendring sammeln fleißig Unterschriften, damit die Stadt zu einer vernüftigen Jugendpolitik zurück kehrt.

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Prof. Dr. Peter-Ulrich Wendt: Zur Rechtsqualität der Jugendarbeit -

eine Einschätzung, inwieweit Jugendarbeit als (kommunale) Pflichtleistung zu
sehen ist und damit "Kürzungsstrategien" entzogen sein sollte.

 

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Auf der Mitgliederversammlung am 30.10.2008 hat die Versammlung den

Wahmbecker Appel geschlossen.

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